Homöosiniatrie

Homöosiniatrie

Die Homöosiniatrie verbindet die Homöopathie mit der Akupunktur. Mittels Akupunkturnadeln und Injektionen werden homöopathische Mittel in Akupunktur- und Weihe'sche Punkte appliziert. Durch die Kombination dieser zwei Methoden wird ihre individuelle Wirkung nochmals deutlich verstärkt.

Die Methode eignet sich zur Behandlung von

  • akuten Infektionen wie Grippe, Erkältungen, Bronchitis, Magen-Darm-Erkrankungen, Blasenentzündungen
  • chronischen Erkrankungen
  • degenerativen und entzündlichen Wirbelsäulenerkrankungen, wie M. Bechterew, M. Scheuermann, Osteoporose, Arthrose
  • Rheuma
  • Nervenschmerzen
  • Schilddrüsendysfunktionen

Der deutsche Arzt Dr. Weihe entdeckte bereits Ende des 19. Jahrhunderts den Zusammenhang zwischen homöopathischen Mitteln und schmerzhaften Hautarealen. Er entdeckte 195 verschiedene Punkte auf der Haut, die er einem bestimmtem Mittel zuordnen konnte. Von Akupunktur hatte er keine Kenntnis.

Dr. Roger de la Fuye fiel Anfang des 20. Jahrhunderts auf, dass 153 Weihe'sche Punkte Akupunkturpunkten entsprachen. Er forschte weiter und erweiterte die Punkte der Homöosiniatrie auf 482.